Zeitungberichte

 



14.05.08


Schon der Jüngste überzeugt

 

Trial: MSV Hammelbach mit guten Ergebnissen bei der hessisch-thüringischen Meisterschaft

 

Hammelbach. Bei den ersten beiden Läufen zur hessisch-thüringischen Jugendtrialmeisterschaft konnten die Trialer vom MSV Hammelbach sehr gute Platzierungen erreichen. Die Trainingseinheiten im Frühjahr und mehrere Trainingsläufe in Kerzenheim und Schatthausen, bei denen die MSV-Trialer schon gute Platzierungen erzielen konnten, legten den Gru ndstein für die tollen Ergebnisse in Heringen.

 

Gut vorbereitet gingen 16 Teilnehmer vom MSV Hammelbach im nordhessischen Heringen an den Start. In dem über 120 Teilnehmer umfassenden Starterfeld wurde in verschiedenen Leistungsklassen um die Punkte gekämpft. In der Automatikklasse konnte der jüngste Fahrer, Sandro Stein, an beiden Tagen überzeugen und erreichte den 3. und mit nur einem Fehlerpunkt den 1. Platz. In der Klasse 6 wurde Adrian Ballmeier Vierter und Zehnter, und Dennis Richter 15. und 11. In der Klasse 5 belegte Sandro Melchiori den 1. und 4. Platz. Ebenfalls in der Klasse 5 erreichte Patrick Sattler Platz 17 und 7 sowie Antonio Sattler die Plätze 7 und 15.

Drei Starter gingen in der Klasse 4 an den Start. Peter Große belegte Platz 4 und 7, André Schmitt erzielte zweimal Platz 6 und Peter Strohmenger die Plätze 8 und 9. André Sattler erreichte in der Klasse 3 die Platzierungen 7 und 6. Bei den Erwachsenen konnten in der Betreuerklasse 8 B die Fahre r Michael Ballmeier Platz 3 und 4 sowie Jürgen Schmitt die Plätze 6 und 8 belegen. Wilhelm Sattler erreichte an beiden Tagen in der Betreuerklasse 9 B Platz 3. In der Klasse 4 B belegte Thomas Schmidt die Plätze 8 und 7. Bernd Sattler mit zwei 8. Plätzen und Frank Fischer mit Platz 5 rundeten in der Klasse 3 B das gute Gesamtergebnis der MSV-Trialsportler ab.

Als nächster Veranstaltungstermin steht die Gemeinschaftsveranstaltung von IMS Schlierbachtal und MSV Hammelbach auf dem Programm. Am 24. und 25. Mai stellen die Trialsportler im Erlenbacher Steinbruch ihr Können unter Beweis. Samstags ab 14 Uhr und sonntags ab 9 Uhr kann man die Faszination "Trialspsport" hautnah miterleben

27.05.08 

Über Schutt und durchs Wasserloch

Motorsport: Bei der gemeinsamen Trial-Veranstaltung von MSVg Hammelbach und IMS Schlierbachtal ist kühle Konzentration und fahrerisches Können gefragt

 
Wie im Western, nur nicht so wild: Beim Trial der MSVg Hammelbach und IMS Schlierbachtal mussten die Teilnehmer im Erlenbacher Steinbruch ihr fahrerisches Können beweisen. Der Hammelbacher André Sattler tat dies mit Platz drei bei den Spezialisten. Bilder: Gutschalk

Erlenbach. Der Steinbruch in Fürth-Erlenbach hätte eine vortreffliche Filmkulisse abg egeben: Türkisblaue Wasserlachen schimmerten am Grund des Aushub-Kraters, eingerahmt von einer riesigen, nackten und zerklüfteten Felswand. Mannshohe Steinquader ragten aus Hängen von Split, Schutt und Geröll hervor; und überall war Staub: Wie gemacht für einen Western. Wild war am Wochenende beim Wertungslauf zur hessisch-thüringischen Jungendtrial-Meisterschaft und einen Tag später bei der TSG-Südwest-Meisterschaft lediglich die Geräuschkulisse. Und so richtig laut wurde es, als die 160 Fahrer ihre Kickstarter gleichzeitig getreten und die entsprechende Anzahl Zwei- und Viertaktermotoren aufheulen ließen. Gleich waren sie Teil einer einzigen großen Staubwolke, die sich erst gelegt hatte, als die Biker schon bei den acht Sektionen angelangt waren. Spätestens bei der Begrüßung von Horst Hörr, Vorsitzender der MSVg Hammelbach, "seid vorsichtig, lasst euch Zeit und fahrt langsam", wusste auch der im Trialsport wenig Bewanderte, dass Geschwindigkeitsfanatiker nicht au f ihre Kosten kommen sollten. Trial ist kein Rennen, Trial ist Geschicklichkeitsfahren: Hier weicht halsbrecherische Geschwindigkeit, geschickt dosiertem Gas, kühle Konzentration hat Vorfahrt vor dumpfen Draufgängertum. Der Steinbruch ist eine einzige Puzzlefläche voll kniffliger Parcours, hier Sektionen genannt. Die hatten sich die beiden Vereine MSVg Hammelbach und IMS Schlierbachtal gemeinsam ausgeknobelt.

 

"Es geht vor allem um Aufmerksamkeit und das Halten der Körperspannung", erklärte einer der Fahrer. Die 125 bis 250 ccm starken Motorräder sind speziell für diese Aufgabe gebaut: Einen Sattel gibt es nicht, braucht es auch nicht, der Fahrer steht ohnehin, um besser balancieren zu können. Leicht und wendig sind sie und eine niedrige Übersetzung garantiert großen Drehmoment, um im rechten Augenblick die Pferdestärken auf den Boden zu übertragen.

Vor den größten Hindernissen hält der Sportler und balanciert auf unstetem Grund seine Maschine aus. Da nn wird das Hindernis angegangen. Das kennt viele Spielarten, so auch in Erlenbach: Über einen Meter hoch war die vertikale Steinfläche so manches Felsbrockens, über welche die Sportler ihre Zweiräder klettern ließen. In der Waldpassage warteten Schräghänge mit 45 Prozent Gefälle, die es bergauf und -ab zu befahren galt. Eine steile, 100 Meter lange Abraum-Schutt-Piste stellte die Fahrer im Bruch-Loch vor Probleme, den rechten Speed zu finden. Verglichen damit schien die Passage durch die Wasserlachen leicht: "Doch man weiß ja vorher nicht wie tief es wird", scherzte der Punktrichter von Sektion 7.

Farben weisen den Weg

Damit jeder all diese Anforderungen nach seinen Fähigkeiten aussuchen konnte, waren verschiedene Routen mit Farbmarkierungen absteckt, von weiß (sehr schwer) bis rot (sehr leicht). Jeder Sportler hat die freie Wahl. Fuß auf dem Boden bedeutet einen Strafpunkt, absteigen oder Rückwärtsrollen ganze fünf. Eine extra Sektion hatte die Auto matik- Klasse, in der Kinder zwischen sechs und elf Jahren ihr Können zeigten. Auch hier dasselbe Bild: hochkonzentriertes, vorsichtiges und langsames Fahren. Verkehrsfrüherziehung der besonderen Art. Wenig beschäftigt waren nur die Rettungssanitäter Udo Bächer und Sebastian Diehl. Doch den ruhigen Nachmittag gönnte ihnen jeder. uf


Bericht OZ   07.10.08

André Schmitt holt den Titel

Trial: MSVg Hammelbach sammelt noch einmal wichtige Punkte


Im letzten Lauf zur hessisch-thüringischen Jugend-Trialmeisterschaft fuhren die Hammelbacher noch einmal auf vordere Plätze.

Hammelbach. Bei den letzten beiden Läufen zur hessisch-thüringischen Jugend-Trialmeisterschaft in Bensheim konnten die 16 Trialsportler der MSVg Hammelbach an beiden Veranstaltungstagen nochmals ihre Klasse demonstrieren. Es ging nicht nur um die Tagessiege, sondern auch um wichtige Punkte für die hessische Meisterschaft, be i der in fast allen Klassen die ersten Plätze noch hart umkämpft waren.

 

Die Trialstrecke mit sieben Sektionen war jeweils viermal zu durchfahren. Sandro Stein, der jüngste Hammelbacher, belegte in der Automatik-Klasse den 6. Platz. In der Klasse 6 erreichte Adrian Ballmeier den 8. Rang. Ganz eng ging es in der Klasse 5 zu, und der Sieger musste in einem Stechen ermittelt werden. Sandro Melchiori wurde schließlich Erster. Antonio Sattler und Patrick Sattler errangen die Plätze 10 und 11.In der Klasse 4 wurde André Schmitt Zweiter, gefolgt von Peter Große (4.), Peter Strohmenger (7.) und Markus Mörgenthaler (8.). André Sattler erreichte in der Klasse 3 den 4. Rang. Ergebnisse bei den Betreuern Klasse 9B: Wilhelm Sattler 8., Frank Schlaps 7., Mario Stein 6.; Klasse 8B: Matthias Richter 3., Michael Ballmeier 7., Jürgen Schmitt 9.; Klasse 4B: Thomas Schmidt 5.; Klasse 3B: Bernd Sattler 4.

Auch am zweiten Tag waren über 100 Trialer am Start. Die Anforderungen waren noch etwas höher als am Vortag. Nach einem spannenden Stechen mit einem punktgleichen Fahrer wurde Sandro Stein Dritter. Adrian Ballmeier wurde Sechster und Dennis Richter Zwölfter. Sandro Melchiori belegte in der Klasse 5 den 2. Platz vor Patrick Sattler (4.) und Antonio Sattler (6.). Bei den Fortgeschrittenen (Klasse 4) siegte André Schmitt vor Peter Große (3). André Sattler belegte in der Klasse 3 den 4. Platz.

Betreuer Klasse 9B: Wilhelm Sattler 2., Frank Schlaps 6.; Betreuer Klasse 8B: Matthias Richter 1., Michael Ballmeier 5., Jürgen Schmitt 7; Klasse 4B: Thomas Schmidt 5.; Klasse 3B: Bernd Sattler 2.

Nachdem alle Fahrer im Ziel waren, konnten auch die letzten Punkte für die hessische Jugendtrialmeisterschaft vergeben werden. Dabei holte sich André Schmitt in der Klasse 4 den 1. Platz. Sandro Melchiori (Klasse 5) erreichte den 3. Platz.

Es stehen noch die 3. und 4. Läufe zur deutschen Jugend-Trialmeisterschaft am 11. und 12. Oktober in Heringen auf de m Programm.

 
 
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